- Gemeinsamer Unterricht für Jungen und Mädchen
- zwei Fremdsprachen ab der ersten Klasse
- Epochenunterricht (Blockunterricht)
- Gesamtschule von Klasse 1-12
- Verzicht auf Sitzenbleiben
- künstlerische Gestaltung des Unterrichts
- ausführliche Textzeugnisse
- Verbindung von allgemeiner und beruflicher Bildung
- Selbstverwaltung (Autonomie) der Schule
Was sich anhört, wie ein Programm skandinavischer PISA-Vorzeige-Schulen ist das Gründungsprogramm der ersten Waldorfschule aus dem Jahre 1919. Auf dieser Grundlage haben die Waldorfschulen ihr Profil weiterentwickelt.
Die Abschlüsse an der Waldorfschule
Die Waldorfschulen bereiten ihre Schülerinnen und Schüler in zwölf Schuljahren auf die staatlich anerkannten Sek I Abschlüsse vor: Hauptschul-, Realschul- und erweiterter Sek I-Abschluss. Nach einem weiteren Schuljahr können SchülerInnen die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder den schulischen Teil der Fachhochschulreife erlangen.
Damit erhalten Waldorfschüler Abschlüsse, die staatlichen Schulen gleichwertig sind. Und doch ist es mehr, denn die Schüler erfahren eine umfassendere Bildung. Künstlerische, handwerkliche, wissenschaftliche und philosophische Aspekte gehen dabei Hand in Hand. Und weil die Schüler ihre Schulzeit ohne Aussonderung und Auslese in einem konstanten Bezugsrahmen verbringen, entwickeln sie sich zu rücksichtsvollen Menschen mit hoher sozialer Kompetenz. Das Abitur an der Waldorfschule ist damit Ausdruck einer Reife, die weit über die Schulweisheit hinaus geht.

