Die LAG

Die Schulträger aller Freien Waldorfschulen aus Niedersachsen und Bremen haben sich zur "Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen Niedersachsen und Bremen" zusammengeschlossen. Gemeinsam treten sie für die Verbesserung ihrer finanziellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ein. Zur Verfolgung dieser Ziele bündeln sie ihre Kompetenzen und Ressourcen. Für die Außenvertretung und interne Koordination unterhalten sie eine Geschäftsstelle.

Mit den Landtagsfraktionen und den Ministerien verhandeln sie über die Schülerfinanzhilfe und die Einführung und Umsetzung der zentralen Überprüfungen und Abschlüsse.
Die Standpunkte der Freien Waldorfschulen werden durch gemeinsame Veranstaltungen wie die Waldorfaktionswoche, die Didacta, Podiumsdiskussionen und von einzelnen Schulen regional organisierte Gespräche in die Öffentlichkeit getragen.

Selbstverwaltung

Die Freien Waldorfschulen verwalten sich selbst. Die Schulführung im pädagogischen Bereich liegt beim jeweiligen Lehrerkollegium. Sonstige Aufgaben werden von Eltern und Lehrern, ggf. auch von Schülern, gemeinsam wahrgenommen. Jede Schulgemeinschaft gestaltet und verantwortet ihre innere Organisation autonom.
In der Regel arbeiten die Schulträger in der Rechtsform des Vereins. Mitglieder können Eltern und Lehrer sein. Der Vorstand wird auf der Mitgliederversammlung gewählt und besteht aus Eltern und Lehrern. Er hat alle wirtschaftlichen und rechtlichen Belange des Vereins zu regeln. Die meisten Vorstände haben einen Geschäftsführer bestellt.
Das Kollegium hat in der Regel eine Schulführung eingesetzt, die alle pädagogischen und schulall-
täglichen Angelegenheiten regelt.
Daneben gibt es diverse Arbeitskreise wie Eltern-Lehrer, Baukreis, Finanzkreis, Öffentlichkeit, Basar u.a.. Die Arbeitskreise beraten ausführlich über einzelne Projekte oder auch weitreichende Entwick-
lungen und gewährleisten die Einbeziehung von Eltern und Schülern in das Schulgeschehen.
Die konkrete Ausgestaltung der Strukturen kann in Einzelfällen auch ganz anders aussehen. Ziel ist aber immer, gemeinsam die Verantwortung für die Entwicklung der Schule zu tragen.

Waldorfpädagogik ist lebendig

Waldorfschulen umfassen die Jahrgangsstufen 1 bis 13. Ihr spezifischer Lehrplan und die entsprechende Methodik richten sich nach der altersspezifischen psychischen Entwicklung des Kindes und folgen damit den pädagogischen Anregungen des Anthropsophen Rudolf Steiner. Ihre ständige Weiterentwicklung in Wahrnehmung der pädagogischen Gegebenheiten und der Anforderungen der sich wandelnden Welt obliegt der Autonomie der einzelnen Lehrerkollegien.
Gemeinsam mit Eltern und Schülern wird in einem ständigen Prozess die Pädagogik weiterentwickelt. Der Austausch mit anderen Schulen gibt wertvolle Anregungen.

Waldorflehrer/in werden!

In Niedersachsen gibt es verschiedene Möglichkeiten sich für diesen einzigartigen Beruf zu qualifizieren. Informieren Sie sich:

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Die Arbeit der LAG

Lebendige Pädagogik braucht politische Entscheidungen. Wir führen den Dialog mit Verwaltung und Politik auf Landesebene.

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