Es gibt keinen Lehrplan der Waldorfpädagogik!

Diese Aussage mag zunächst überraschend sein, denn an allen Schulen wird ein bestimmter Bildungsgang angeboten. Dieser ist zumeist auch – und das weltweit! – unmittelbar als "waldorfpädagogisch" erkennbar.

Die Schwierigkeit steckt darin, dass es durch Rudolf Steiner, den Begründer der Waldorfpädagogik, Anmerkungen, Hinweise und vor allem genau Angaben gibt, die die kindliche Entwicklung beschreiben. Die Pädagogen sind dazu aufgerufen daraus einen Lehrplan, ein Curriculum und die geeeigneten Methoden zu entwickeln, die zu den Kindern und ihrem Lehrer, zu dem Standort der Schule und zu den Gegebenheiten der Zeit passt. Ändert sich eine dieser Variablen, ändert sich das ganze System.

Und die Zeiten haben sich seit 1919, dem Gründungsjahr der ersten Waldorfschule geändert. Und es gibt Hinweise darauf, dass die Dynamik der Verwandlungen der Zeitgegebenhieten zugenommen hat.

Der Lehrplan der Waldorfschule muss sich mitentwickeln!

Wer daran Interesse hat oder mitarbeitend in den Entwicklungsprozess einsteigen möchte, kann sich in der Geschäftsstelle melden

Zusätzliche Informationen