Immer wieder wird nach der Qualität von Schule und Unterricht gefragt. Das ist ein Phänomen, das nicht nur die Waldorfschulen umtreibt.

Es gibt inzwischen einige Möglichkeiten, die Diagnose der eigenen Qualität mit externen Verfahren voranzutreiben. Diese sind teilweise sehr umfassend, elaboriert und damit meist auch teuer, weil sie eine externe Supervision erfordern.

Qualität von Schule und Unterricht zu beschreiben ist einfach, wenn als Maßstab Ergebnisse hergenommen werden: Wie hoch ist der Prozentsatz der Schüler, die die Schule mit einem bestimmten Schulabschluss verlassen, beispielsweise. Wird noch der Notendurchschnitt herangezogen, wissen alle, dass das eigentlich kein Maßstab ist. Gleichwohl gibt es dazu Erhebungen und Statistiken.

Hier nun soll dem Gedanken nachgegangen werden, wie die Diagnose der eigenen Qualität in einer Intervision betrieben werden könnte.

Zunächst ganz einfach gesagt: Jeder Kollege, jede Kollegin ist ein Experte für gelingenden Unterricht – unabhängig davon, ob das im Alltag in der eigenen Klasse immer sichtbar wird. Jeder Kollege, jede Kollegin kennt aus eigener Anschauung und Tätigkeit die Chancen und Klippen der Selbstverwaltung. Eingebunden in die unterrichtliche Verantwortung und im System des eigenen Schulorganismus fällt es aber nicht immer leicht einen gelassenen und vorurteilsfreien Blick darauf zu haben…

Hier ginge es also darum ein Verfahren zu entwickeln, wie Waldorfschulen sich gegenseitig besuchen, jeweils die Lebenswirklichkeit des anderen erleben und unter gemeinsam im Vorwege entwickelten Fragestellungen miteinander ins Gespräch zu kommen.

Vorteile: Skalierbar, preiswert, offen,

Nachteile: Lassen Sie uns gemeinsam welche suchen!

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