Gründe, Waldorflehrer zu werden

10 gute Gründe, an einer Waldorfschule zu unterrichten

  1. Waldorfschulen sind Lern-, Lebens- und Entwicklungs-Orte, das ist mehr als Wissen vermitteln und Leistungen abfragen.
     
  2. Neben der Vermittlung von Wissen und Lernkompetenz auch Gemeinschaftssinn, Kunst, Handwerk und Naturverständnis entwickeln.
     
  3. Mitgestalten an einem ganzheitlichen, werteorientierten Erziehungskonzept.
     
  4. Die Erziehungspartnerschaft mit Eltern und Schülern macht mehr möglich.
     
  5. Die Entfaltung der individuellen Fähigkeiten des Kindes bekommt Raum in geeigneten Unterrichtsformaten.
     
  6. Gestaltungsspielräume werden von engagierten Eltern mitgetragen und erweitert.
     
  7. Unabhängig von staatlichen Erlassen Unterricht so gestalten, wie er erreicht, was er erreichen soll.
     
  8. Waldorfschüler haben Freude und Interesse am Lernen.
     
  9. Persönlichkeitsentwicklung durch intensive persönliche Begegnungen mit den Schülern, Eltern und Kollegen.
     
  10. Teil einer internationalen Schulbewegung sein, die sich pädagogisch und sozial für eine besondere Erziehung und Bildung des Menschen engagiert.
Berufsbilder

Wie möchten Sie arbeiten?

An der Waldorfschule steht Ihnen der Weg als Klassenlehrer, Fachlehrer und/oder Oberstufenlehrer offen.

Klassenlehrer begleiten ihre Klasse vom 1. Schultag bis zum Ende der 8. Klasse. Sie unterrichten jeden Tag zwei Stunden »Hauptunterricht« in drei- bis vierwöchigen Themenepochen. Dazu gehören Schreiben, Lesen, Geschichte, Mathematik, Naturwissenschaften und Formenzeichnen.

Fachlehrer unterrichten in jeder Klassenstufe Fremdsprachen, Musik, Werken, Handarbeit, Gartenbau, Eurythmie, Religon, Sport und viele andere Fächer.

Oberstufenlehrer unterrichten die Klassen 9–13 in ihrem Fachgebiet. Sie benötigen dafür ein abgeschlossenes wissenschaftliches Studium und eine pädagogische Zusatzausbildung in einem waldorfpädagogischen Seminar.

Klassenlehrerin
Voraussetzungen

Bei uns dürfen Sie
einzigartig sein

Herzlich willkommen! Werden Sie Waldorflehrer,
wenn Sie eine der nachfolgenden Bedingungen erfüllen:

  • Sie haben Lehramt studiert und mit dem 1. oder 2. Staatsexamen abgeschlossen.
  • Sie haben ein Fachstudium absolviert (Sozialpädagogik, Magisterstudium oder Fachhochschulabschluss)
  • Sie haben einen Bachelorabschluss und mehrjährige Berufserfahrung
  • Sie haben einen Meisterbrief in einem unterrichtsrelevanten Fach (Schneider, Gärtner, Tischler)
Schülerin an der Tafel
Ausbildung

Lernen, wachsen, umsetzen

In zwei Schritten werden Sie zum Waldorflehrer:

  1. Die waldorfpädagogische Basis:
    In unseren Ausbildungsinstituten vermitteln wir Ihnen die waldorfpädagogischen Grundlagen Ihrer Arbeit.
     
  2. LIP Lehrerbildung in der Praxis:
    Im Praxisjahr sammeln Sie direkt an der Schule und im konkreten Unterrichtsgeschehen praktische Erfahrung, unterstützt von einem Ausbildungsbegleiter.

Wenn Sie beide Schritte absolviert haben, erhalten Sie unser „Zertifikat für Waldorfpädagogik“.

Ausbildungsinstitute & Beratung

Wo beginnt Ihre Reise?

Niedersachsen und Bremen sind von Anfang an führend in der Ausbildung zukünftiger Waldorflehrer. Mit 21 Ausbildungsschulen in Niedersachsen und 4 in Bremen findet sich gewiss auch ein Ausbildungsplatz in Ihrer Nähe. Eine vollständige Liste der Seminare in Niedersachsen und Bremen finden Sie hier.

 

Information und Beratung zu Ausbildung und Praxisjahr LiP

Ansprechpartner: Silvia Feige-Oesker
feige-oesker@waldorfschulen-niedersachsen.de
Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen in Niedersachsen und Bremen
Schiffgraben 21
30159 Hannover
Tel.: (0511) 2352 633-2

www.lehrerbildung-praxis.de