Im Rahmen der Corona-Soforthilfen hat der Bund den Ländern für den Ausbau der Ganztagsinfrastruktur für Grundschulkinder erste Investitionsmittel zur Verfügung gestellt. Im Investitionsprogramm „Frühe Bildung: Gleiche Chancen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist ausdrücklich eine trägerneutrale Mittelvergabe vorgesehen. Davon würden auch freie Schulträger profitieren. Das Land Niedersachsen hingegen schließt diese von den Förderungen aus. Die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen Niedersachsen e. V. (AGFS) fordert im Hinblick der Gleichbehandlung eine Nachbesserung.

„Investitionen an Freien Schulen werden durch das Kultusministerium massiv unterdrückt“, so Vincent Schiewe, Vorstandsmitglied der AGFS und Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen Nds./HB. Das Land stellt sich gegen die Empfehlung des Bundes, auch freie Träger für das Investitionsprogramm zu berücksichtigen. Für die Freien Schulen sei dieses Vorgehen skandalös und nicht hinnehmbar, so Schiewe weiter. Die AGFS fordert eine Berücksichtigung der freien Schulträger und erwartet vom Kultusministerium schnellstens eine Änderung der Antragsrichtlinien des Investitionsprogrammes.

Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung:
AGFS Pressemitteilung Umsetzung Bundesprogramm "Frühe Bildung: Gleiche Chancen"

Nähere Informationen zum Bundesprogramm finden Sie hier:
https://www.fruehe-chancen.de/

Zusätzliche Informationen